![]() Wärmepumpe Tendenziell verabschieden wir uns von der ineffizienten Verbrennungstechnik und wenden uns der sehr effizienten Wärmepumpe zu. Diese vermag über das Jahr gesehen, je nach Energiequelle, aus einer Kilowattstunde Ökostrom drei bis fünf Kilowattstunden Wärmeenergie erzeugen. Neu installierte Wärmepumpen, Batterien, Wallboxen (Elektromobilität) und Klimaanlagen über 4,2 kW Leistung sind, laut Gesetz, steuerbare Verbrauchseinheiten und profitieren von div. Netzentgeltrabatten (beispielsweise 6 Cent pro kWh Preisrabatt). Heutzutage werden bereits mehrheitlich Wärmepumpen im Neubau und bei Bestandsgebäuden (seit 2025) eingebaut. Maximal vierzig Prozent des Jahresstrombedarfs einer Wärmepumpe können Sie mit einer Photovoltaikanlage selbst erzeugen. Ob eine Wärmepumpe im Bestandsgebäude (Altbau mit Heizkörpern) stromsparend eingesetzt werden kann, ist abhängig vom Gebäudeenergiebedarf und der eingestellten Vorlauftemperatur bei tiefen Außentemperaturen. Dies ist in einem Video vom Fraunhofer ISE verständlich dargestellt. Der Einbau einer Wärmepumpe in Bestandsgebäuden wird mindestens mit dreißig Prozent der förderfähigen Investitionssumme bezuschusst. Wärmeerzeugung im Zeichen des Klimawandels Die regenerativen Energieträger (Wind, Sonne und Umweltwärme) sind kostenlos, heimisch und klimafreundlich. Die Wertschöpfungskette verbleibt im eigenen Land und sichert hier Arbeitsplätze, frei nach dem Motto: "Lieber Strom vom Deich als Öl vom Scheich". Fossile Energieträger waren lange Jahre ein Garant für unseren Wohlstand durch preiswerte Energie. Aber auch für erhebliche Kapitalabflüsse ins Ausland und Abhängigkeiten von Lieferländern, von Monopolen (OPEC, Mineralölgesellschaften), von Transportrouten sowie von den Weltmarktpreisen. Inzwischen sind sie teuer geworden und sie verursachen nach wie vor Umweltschäden bei deren Förderung, Transport, Aufbereitung und Verbrennung. Sie sind eine wesentliche Ursache für den weltweiten Klimawandel und die damit einhergehende Zerstörung der Umwelt und Lebensgrundlage unserer Kinder, Enkel und aller nachfolgenden Generationen. Seit 2021 wird daher jede Tonne CO₂, aus der Verbrennung fossiler Energieträger, mit der steigenden CO₂–Abgabe beaufschlagt. Die tatsächlichen volkswirtschaftlichen Kosten der Umweltzerstörung in Deutschland lagen 2016 je Tonne CO₂ bei ca. 180 € (vgl. Studie Umweltbundesamt). Da der Einbau einer Heizungsanlage eine längerfristige Investition darstellt, ist deren Wirtschaftlichkeit auch von den Betriebskosten (Brennstoffe, Wartung, CO₂–Bepreisung) abhängig. Zudem müssen alle Gebäude in Deutschland ab 2045 klimafreundlich sein. Und das geht nur ohne Kohle, Erdöl und Erdgas. Thermografie Hierbei wird mit einer kalibrierten Spezialkamera zunächst die Wärmestrahlung erfasst und anschließend ein Wärmebild erzeugt. Diese zerstörungsfreie Untersuchungsmethode ist z. B. sehr gut geeignet zur Lokalisierung von Schwachstellen in der Gebäudehülle, sowie von Leckagen und sogenannten Hotspots bei Anlagen im laufenden Betrieb. Selbst kleinste Temperaturunterschiede (0,05 °C) lassen sich dabei einfach darstellen. Jedoch ist ein hohes Maß an Expertenwissen nötig, um die tatsächliche Temperatur zu ermitteln und das angezeigte Wärmebild richtig zu interpretieren. Reflektierende Oberflächen, hoch wärmeleitfähige Materialien, externe Wärmequellen und andere Einflussgrößen verfälschen leicht ein exaktes Ergebnis, bis hin zur völligen Unbrauchbarkeit. Vertrauen Sie daher meiner Expertise und nutzen Sie mein Angebot zur Thermografie*. Vorab berate ich Sie immer zur Vorgehensweise, denn das bestmöglichste Ergebnis erzielen wir in der Zusammenarbeit. ![]() ![]() * Auftragsformular im PDF–Dateiformat, ausfüllbar mit jedem PDF–Leseprogramm. © Günter Merkel, Impressum, Datenschutz |
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